Kunstseminar

Luzern

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Schule für Malen, Sehen und Kunstorientierung

Beschreibung des Kursangebots


Tagesschule

Das Programm für die vollständige Ausbildung zum Maler erstreckt sich über 5 Jahre. Es kann auch teilweise besucht werden.


Die Tagesschule wird im Sinne eines freien Atelierbetriebs geführt, d.h. das Atelier steht den Studentinnen und Studenten die ganze Woche zur Verfügung. Die Malkonsultationen, die Theoriestunden, das Portraitmalen und Aktzeichnen werden durch den Stundenplan bestimmt.


Der Besuch des Kunstseminars:

Als TeilnehmerIn des Kunstseminars gehören Sie zu einer Gruppe von Kunstinteressierten, die sich unter orientierender Leitung praktisch und theoretisch mit der Malerei befassen. In der "Schule für Malen, Sehen und Kunstorientierung" können Sie entweder eine vollständige Ausbildung als Kunstmaler/in anstreben oder Ihr Kunstinteresse als Erweiterung der persönlichen Bildung verstehen. Sie können ganz oder teilweise am Programm des Kunstseminars teilnehmen.


Malkonsultation:

Die Malkonsultation bedeutet die individuelle Besprechung und Begleitung der Arbeit und zwar nicht nur in bezug auf die momentanen Probleme, sondern im Sichtwinkel der längeren persönlichen Entwicklung.


Kunstgeschichte und Kunstorientierung:

Gespräche über Kunst im Zusammenhang mit unserer Zeit und dem geschichtlichen Prozess. Wir versuchen, uns nicht nur in der Kunst, sondern durch die Kunst im Leben und in der Geschichte zu orientieren.


Module (Dauer je 2 Semester):


Modul 1: Mesopotamien, Ägypten, Griechenland, Etruskische und Römische Kunst; Ferner Osten, Amerika und Afrika


Modul 2: Byzantinische Kunst (West- und Ostreich), Mittelalter, Renaissance, Barock und Rokoko


Modul 3: Das 19. Jahrhundert. Schwerpunkt Malerei, ergänzt mit Persönlichkeiten aus der Literatur und Philosophie. Malerei: Klassizismus, Romantik, Realismus, Impressionismus, Cézanne, Gauguin, Van Gogh.


Modul 4a: Die Kunst der klassischen Moderne bis 1945. Fauvismus, Kubismus, Expressionismus, Orphismus, Suprematismus, Abstrakte Kunst, Surrealismus. Wichtige Architekten und Bildhauer.

Modul 4b: Kunstorientierung: Die drei Prinzipien. Die Kunst als Prozess.


Modul 5a: Die Kunst nach 1945.

Modul 5b: Schweizer Kunst.

Modul 5c: Pädagogik.

Modul 5d: Kunstorientierung: Das vierte Prinzip.


Abendkurse

Auch wenn man nur einmal pro Woche zwei Stunden malt, kann man das Ziel verfolgen, die Malerei im wahren Sinne zu verstehen; damit wird mehr als nur ein "Hobby" daraus.


Samstagskurse

Durch sie bietet sich die Gelegenheit, sich ca. alle 3 Wochen einen ganzen Tag ausschliesslich dem Malen zu widmen. Auch hier wird das universale Ziel des Kunstseminars verfolgt: die Farbe als Bauelement beim Malen verstehen.


Malkurse für Kinder und Jugendliche

Auf leicht verständliche Art wird schon bei Kindern das bewusste qualitative Sehen geweckt und als Grundlage des künftigen Kunstverständnisses gepflegt.


Sommerkurse/Landschaftskurse

Im Wintersemester befassen sich die Besucher des Kunstseminars mit den objektiven Prinzipien des Malens und Sehens im Schulatelier. Sie lernen die Grundsätze der modernen Malerei kennen, die im qualitativen Sehen der farbigen Wirklichkeit wurzeln.

Die entscheidende Gelegenheit jedoch, die Malerei zu entdecken, ist für viele Studenten die Landschaft. Das ist durchaus erklärlich, denn die moderne Malerei überhaupt wurde von den Malern "en plein air" entdeckt. Diese Maler haben für uns nicht nur Bilder gemalt, sie haben uns vor allem Sehen gelehrt.

Das Kunstseminar führt regelmässig Landschaftskurse in der Umgebung von Luzern durch, sowie in der Toskana und in Tschechien.

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